Himmelsaugen-Rückschau 2016

Ihr Lieben,

kurz vor Weihnachten 2015 hatte ich eine Vorschau auf 2016 veröffentlicht.

Ich bezeichnete das Jahr 2016 als Jahr der Klarheit, in dem sich die Spreu vom Weizen trennt.

Nun sind wir knapp ein Jahr später wieder fast vor dem Weihnachtsfest und reflektierend auf meine damals geschriebenen Zeilen, liegt es mir am Herzen einiges zu schreiben.

Die Klarheit, die wir dieses Jahr erfahren durften – sei es in uns, in persönlichen Beziehungen oder am Arbeitsplatz – war herausfordernder denn je.

Ich möchte es vergleichen mit einem Pullover, den man versehentlich in die Waschmaschine beim Kochgang 95 Grad getan hat. Es kommt ein winziges Teil wieder raus, das nicht mehr passt.

Diese Metapher verdeutlicht dieses Jahr. Viele von uns sind auf dem spirituellen und erwachenden Weg plötzlich vor diesem eingegangen „Lebenspullover“ gestanden. Ratlos, traurig und wütend. Er passte nicht mehr. Er war zu eng und viel zu klein.

Das war genau die Situation, die wir körperlich spürten. Der „Erfahrungs-und Lebens-Pulli“ passt uns nicht mehr. Wir haben ihn verändert, gewaschen und eben nicht im Schonwaschgang für Wolle.

Unser ganzes Zellbewusstsein hat sich mehr durchlichtet und ausgebreitet – ist größer in uns geworden. Deshalb haben speziell Frauen in diesem Jahr Herausforderungen mit ihrem Gewicht.

Das was jetzt noch in unseren Zellzwischenräumen hängt, sind die Flusen vom kleinen Pullover. Besonders wichtig ist nun, diese „Flusen“ –Blockaden/Zellgedächtnis – zu entfernen.

Das gelingt manchmal nicht alleine. Holt Euch professionelle Hilfen bei erfahrenen Leuten, die damit umzugehen wissen.

In den letzten 3 Monaten hatte ich nur mit dem „Entfuseln“ bei meinen Klienten zu tun.

Mit Erfolg. Der Körper muss das alles jetzt loswerden. Immens wichtig ist die gesamte Entgiftung des Körpers und die Entfernung der restlichen Blockaden.

Ich hatte eine Klientin, die nach einer Behandlung bei mir ganz starke körperliche Symptome zeigte. Angefangen wenige Stunden nach der Behandlung. Grippeähnliche Gliederschmerzen, gepaart mit Nierenschmerzen (in den Nieren speichert sich die Lebensenergie, oder eben nicht), starke Kopfschmerzen und Erbrechen. Es dauerte gut 24 Stunden, bis der Körper alles entsorgt hatte.

Natürlich ist das alles andere wie angenehm, aber dies war ein extremer Fall, wo ich noch ganz viel Altes auflösen durfte. Die Menschen kommen zu mir, es ist alles gemütlich in meiner Praxis, wir reden, Klient liegt eingemummelt auf der Behandlungsliege, die angenehmen Hände liegen auf dem Körper, alles ist duftend und entspannend. Und dann zu Hause angekommen DAS! Jeder Mensch auf dieser Erde hat sein eigenes Tempo für die Schwingungserhöhung. Bei manchen schnell, bei manchen eben langsamer. Ich bin es mittlerweile gewöhnt, dass Menschen mich aufsuchen, die wirkliche Veränderung wollen und eben so ungewöhnliche Wege bereit sind zu gehen. Egal, ob sie 6 Jahre alt sind (mit einem Elternteil auf meiner gemütlichen französischen Liege), oder wie meine älteste Klientin mit 94 Jahren, die einmal im Monat zu mir kommt. Sie sagt immer: ” Die Zeiten sind so verdrückt, da geh ich lieber auf Nummer sicher.”  Wie schön!

Ein weiteres wichtiges Thema: MITGEFÜHL entwickeln!

Hier geht es nicht um das Mitleid und Gefühl für andere Menschen, sondern um die höchste Stufe der spirituellen Entwicklung, die ein einzelner Mensch hier auf Erden erreichen kann.

Was ist denn eigentlich Spiritualität?

Spiritualität (von spiritus: Geist) ist der Weg des geistigen Übens mit dem Ziel der Vereinigung mit einer höheren Wirklichkeit (Gott, Transzendenz, inneres Glück). Spiritualität verbindet alle Religionen miteinander – und kann auch ohne konkrete Religionsangehörigkeit geübt werden. Spiritualität heißt Ausrichtung des Lebens auf die Erfahrung einer höheren Wirklichkeit. Spiritualität heißt, nach einem höheren Sinn zu streben und sein Leben nach diesem höheren Sinn auszurichten.

Genau.

Wenn wir wirklich bereit sind spirituell zu Leben bedeutet das das Wichtigste, eben das Mitgefühl zu entwickeln. Mitgefühl entwickelt sich aus der Spiritualität. Wenn wir lernen (und üben) nicht mehr zu werten und zu urteilen, nicht mehr uns gegenüber, was das wichtigste ist und auch nicht mehr, gegenüber anderer Menschen, mit denen wir es zu tun haben, oder aber auch den Ereignissen der Welt, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, zu werten und urteilen, dann entsteht dieses Mitgefühl.

Wenn Mitgefühl geübt wird, urteilt man nicht mehr. In erster Linie unsere Verurteilungen uns selbst gegenüber.

Ihr Lieben, ihr seid als Leser meiner Veröffentlichungen eher gewohnt, dass ich so schreibe wie mir der Schnabel gewachsen ist. Verzeiht mir bitte die definitiv offenen Worte, aber ich fühle einfach, dass das grad ganz wichtig ist, für jeden, der nun meine Zeilen liest. Vergesst auch nicht, dass hinter Buchstaben immer auch Energien transportiert werden.

Ähnlich wie meine Telefon-Beratungen: Hier wird einfach meine Stimme eingesetzt um die Heilenergien zu transportieren in der Qualität wie bei einer persönlichen Behandlung in meiner Praxis.

DANKE, DANKE, DANKE, dass ich diesen Job machen darf. Das ist meine BERUFUNG, dafür bin ich hier, um Menschen begleiten zu dürfen. Und – hey – ich mach das auch noch gerne – es ist mittlerweile mein Leben und mein Lebensinhalt.

In diesem Sinne, wie immer

in Liebe und Verbundenheit:

Eure Gabriela Langen