Frauen und Mädels

(Ihr Lieben-alt) hi Mädels( neu),

wir alle sind schon so weit gekommen. In unseren persönlichen Entwicklungen, Auflösungen und Transformationen. Es war ein sehr beschwerlicher Weg bis hier her.
Aber auch Schönes hat sich aufgetan. Eine neue Art der Freiheit ist über uns gekommen.

Mit Freiheit meine ich das Abschütteln enger Doktrine, speziell wir Frauen haben in den letzten vielen Jahren für uns selbst sehr viel erreicht. Es war nicht so sehr ein Kampf, sondern das Erkennen unserer ursprünglichen Stärke, die uns eine enorme Kraft verleihen kann, wenn wir sie richtig nutzen.
Zu unserer Weiblichkeit stehen und uns nicht klein machen zu lassen von irgendwelchen Normen, die uns aus dem sogenannten Patriarchat seit vielen tausend Jahren vorgegeben wurden. Ja, und hier stehen wir jetzt. Zugegebener Maßen, fühlt es sich an, als ob wir den Boden unter den Füssen verloren hätten. Immer mehr Frauen ziehen ihre Kinder alleine auf. Männer sind darin nur noch schmückendes Beiwerk.
Wir können auf uns alleine aufpassen, uns alleine schützen und auch für uns sorgen.
Es ist nur anders. Jetzt gerade sehr mühevoll und wieder kommen ganz viele Ängste empor, die uns, ob der Frage – wie es wir schaffen können- klein machen.

Es ist gerade ver-rückt, eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Da drängt sich jetzt so ein Thema auf! Leider war es mir nie bestimmt, die eigene „Mutterschaft“ zu durchleben. Aber meine Empathie und Stiefkinder haben mich dennoch mit dem Thema
der Behütung in Berührung kommen lassen. Deshalb ist es für mich nicht fremd. Es gibt hierzu ein wunderbares Buch „Frau ohne Kind“. Ich habe es fast studiert.

Was für mich immer wieder faszinierend ist, wenn ich in meiner Praxis ( meist nur mit einem Elternteil) Kinder habe. Egal wie alt sie sind. Ich denke unsere Kinder heilen gerade den Ahnen-Anteil in uns. Ich selbst gehöre zu diesen „Nachkriegs-Enkeln“. Kinder deren Ahnen eher nicht so zum täglichen Gespräch mit den Eltern eingeladen wurden. Kinder die sehr wenig über ihre „Ahnen“ wissen.
Dennoch denke ich, dass das sehr wichtig ist. Es hat was mit Zellspeicherung und Zell-Erinnerung zu tun. Auch im Morphogenetischen Feld. Wie können wir ein selbstbestimmtes, glückliches und freies Leben führen, wenn unsere Zellen noch die schlimme Kriegszeit mit ihren Sorgen, Nöte und Entbehrungen beinhaltet? Diese Leiden übertragen sich über Generationen.
Über all die Veränderungen die gerade eben in diesem morphogenetischen Feld geschehen, denke ich, haben wir nun die Möglichkeit endlich die Schwere und das weibliche Leid transformieren zu können.
Und hier Mädels ist der Weg frei!
Wir Frauen sind toll, wir sind Stark, Emphatisch und Sinnvoll!
Auch wenn es gerade nicht so aussieht, als dass sich etwas ändert. Es ändert sich gerade sehr viel.
Und hier ist mein Aufruf an alle Frauen die diesen Artikel lesen:
Wenn ihr bis hierhin gekommen seid, übermittle ich Euch ganz viel weibliche Kraft, die wirkt, zwischen den Zeilen. Lasst Euch nicht unterkriegen, steht zu Euch und seid liebevoll mit allem was Euch begegnet. Auch den Menschen, die Euch ärgern!!

Eigentlich ist es ein Gruß der Göttin!

In Liebe und Verbundenheit – Eure Gabriela