Himmelsaugenschau vom 18. August 2014

Ihr Lieben,

nun ist einige Zeit seit meinem letzten Artikel vergangen. Manche haben wohl schon gedacht, dass ich keine Lust mehr habe zu schreiben.
Das stimmt auch zum Teil. Mit fehlte die Eingebung, dass ich wirklich etwas schreiben kann, das den Menschen nützt, sie unterstützt und sie nicht verzagen lässt in dieser epochalen und anstrengenden Zeit.

Ich beobachte und lese die Zeilen von anderen natürlich. Viele dieser Texte - so habe ich das Gefühl – bedienen nicht die Seele, sondern das Ego. Eine gewisse Vorsicht und Überprüfung haben wir uns durch das Internet und die Überflutung an Informationen regelrecht abgewöhnt.  Mittlerweile ist es doch so, dass wenn neue Texte ins „Netz“ gestellt werden, wir sie begierig lesen, weiterklicken und sogleich wieder vergessen haben, was wir in uns aufgenommen haben. Hauptsache schnell konsumieren, sich eventuell bestätigt fühlen und zum Tagesgeschehen weiter gehen.

Haben wir denn ganz vergessen, dass aneinandergereihte Buchstaben auch Energien beherbergen? Energien des Schreibers, Energien eines Mediums. Wir hinterfragen nicht mehr – wir konsumieren nur noch. 

Ich habe noch die Erinnerung an eine Zeit, wo man noch am Suchen war. Auf Bücher gestoßen ist, die man ungedingt haben wollte ( man hat sich regelrecht dazu hingezogen gefühlt) und sie sich auch dann bestellt und gekauft hat. Dieser spannende Moment das gewünschte Buch in der Hand zu halten mit dem Gefühl –ja fast ehrfürchtig – zu beginnen. Alleine zu sein mit dem Buch in der Hand, mehrmals eine Seite zu lesen, um es ganz und gar zu verstehen.

Wo ist das alles geblieben? Ich gebe zu, dass das jetzt altmodisch klingt, dennoch empfinde ich eine Wehmut. Das geschriebene Wort hatte vor ein paar Jahren noch eine andere energetische Qualität – eine nachhaltigere!
Ich greife mir immer wieder ein Buch aus meiner Sammlung heraus, das ich ewig nicht mehr gelesen hatte. Und in dem Moment, wo ich darauf „stosse“, merke ich, dass genau dieses Buch nun wichtig für mich ist. Und das ist es dann auch. Das hat was mit Führung zu tun!

Ihr kennt mich! Ich rede/schreibe immer direkt und gerade heraus!

Und nun zum Zeitgeschehen:

Vieles löst sich gerade in jedem von uns. Vieles kommt nun so eindringlich an unsere bewusste Wahrnehmung heran, dass es sehr schwer wird es zu negieren. Aber das ist gut so. Wissen wir doch, dass wir unsere Sammlung an Schubladen nun ausmisten müssen.  Unangenehmes, das wir da sehr effizient verstaut hatten, rollt nun raus.  Wir können uns vor diesen ganzen alten Sachen nicht mehr verstecken. Und wahrlich, es fühlt sich beschissen an. Der Körper wird ständig müde und verlangt nach ausruhen – im 2 Stunden-Takt.  Gepaart mit wirren Träumen – egal wann der Körper liegt- Panikattacken, Herzrasen und ein unglaubliches herabsinken der Eigenliebe
(Depression).  Keine Lust auf Essen oder regelrechte Attacken mit Standleitung zum Kühlschrank.  Aggressionen die uns überall begegnen. Auch in uns.
Gerade kann man echt froh sein, aus dem Supermarkt wieder heil raus zu kommen, ohne in einen Streit verwickelt zu sein, blöde Bemerkungen von wildfremden Menschen über sich ausgeschüttet sehen, oder wir selbst reagieren so.  Ich sag nur Autofahren! Irre.

Dann kommen wir nach Hause – sind froh dass wir dort wieder einigermaßen sicher angekommen sind- und plötzlich- entsteht ein ganz großes Gefühl der Leere. Das fühlt sich nicht gut an. Und die Müdigkeit stellt sich sodann sofort wieder ein.

Es ist, als hätte man uns den Teppich unter den Füßen weggezogen – und wum!!!! Die Schubladen!

Ich glaube es ist an der Zeit aus diesem Karussell abzusteigen!

Das Zauberwort-/oder Wörter lauten: KLARHEIT und DANKBARKEIT.

Klingt mal wieder komisch – ist aber so.

Versuche klar zu sein. In dir klar. Das beinhaltet auch mal NEIN zu sagen. Der/Die Du gerade diese Zeilen liest, weißt ganz genau was ich meine. Sei klar in deiner Selbstbestimmtheit, sei klar im Umgang mit anderen Menschen – ja auch innerhalb deiner Familie. Du wirst trotzdem geliebt. Vielleicht sogar dadurch mehr respektiert!

Und sei dankbar für das Schöne in deinem Leben. Egal wie winzig es sein mag. Selbst wenn der Verkäufer morgens dir deine Brezel mit einem Lächeln überreicht.

Achtung ist das Zauberwort und auch die Aufmerksamkeit für diese kleinen Sachen.
Übt, übt, übt. Das Training machts und konditioniert. Es funktioniert auch im Kleinen, das dann ganz groß werden kann.

Überprüfe Dich mal, wie deine Gesichtzüge im „normalen“ Leben sind. In der Bahn, im Auto, an der Supermarktkasse......

Ich guckte heute im Stau auf der Autobahn in den Rückspiegel – und siehe da- irgendwie lächelte ich. Das zu sehen, hat mir sehr viel Auftrieb gegeben........

In diesem Sinne!

Von Herzen


Eure Gabriela Langen



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