Dunkel und Licht

Hallo Ihr Lieben von meinem Herz zu Eurem Herz,

heute schreibe ich mit gemischten Gefühlen.

Auf der einen Seite sind wir alle gerade so verplant und gestresst, auf der anderen Seite auch so hilflos und dünnhäutig gegenüber irgendwelchen News, die unser Ego – sprich- unser Überleben- triggern.

Wir erhalten Nachrichten von unserer Regierung, dass wir möglichst einige Nahrungsmittel und Trinkwasser für 10 Tage zu Hause zu bevorraten sollten.

Auf der anderen Seite lese ich, dass wohl am 9.9. um 9.00 Uhr irgendwas am Untersberg kristalmäßig geschalten werden sollte – von wem und was auch immer? Das ist ja schon wieder rum ums Eck. Und nun guckt mancher sich um und bemerkt, er habe nix gemerkt. Greift dann aber wiederum die Verfasser an, weil er nix gemerkt hat

Au weia! Ja, das macht ein beklemmendes Gefühl auf. Unweigerlich geht man seinen eigenen Vorratsschrank kurz durch und überlegt, was man noch so kaufen/horten/hamstern sollte.

Und es macht noch mehr Angst. Vor allem, kennen wir diese Angst nicht persönlich in meiner oder der jüngeren Generation. Sie wird uns durch unsere Eltern oder Großeltern gerade durch das morphogenetische Erinnerungsfeld sehr getriggert und ist existenziell sehr wahr.

Aber ich gehe jetzt einfach mal einen Schritt weiter. Wie immer! Auf den Punkt gebracht!

Durch meine Praxis und Klienten habe ich immer wieder mit der sogenannten „Dunkelheit“ zu tun. Ja, natürlich auch an und in mir selbst. Ich wäre sonst kein guter Berater, wenn ich diese Bereiche mit all seinen Facetten nicht schon erleben durfte und wahrscheinlich musste und durch bin. Aber denken wir doch bitte mal über das Prinzip von Licht und Dunkelheit nach!

Wurde es uns nicht schon in unserer frühesten Kindheit (Taufe, Wiedergabe der Kirche von den Eltern –und die wussten es ja schon nicht anders-) gelehrt, dass es den Himmel ( Licht) gibt und den Teufel ( Hölle-dunkel) auch.

Diese archaische Diffamierung und Falschschreibung der Bibel hatte seine Zwecke, bis heute.

Wir leben seit knapp 200.000 Jahren hier auf diesem Schulungsplaneten. Das haben wir uns aus Liebe so ausgesucht. Es ist der Planet der Dualität. Dieses Prinzip kennen wir jetzt schon seit Adam und Eva mit ihrem Apfel. Dann kamen die Machthaber und die Kirche. Irgendwann verschwamm es und es wurde Eins in unserem Glauben. Dass die Bibel oder das Urwerk für uns Menschen umgeschrieben wurde, glaube ich, ist nun nix Neues.

Aber wie kommen wir da raus? Wie kommen wir aus unseren eisernen Ängsten, die uns lähmen und unglücklich machen?

Ich glaub ganz einfach.

Mit Mitgefühl!

Klingt anders als ich es schreibe. Also erkläre ich es auf eine MYSTISCHE Art:

Erzengel Michael ist ( auch in der Bibel) der liebenste und strahlenste Engel. Er wacht über uns alle, neben Gott , der Quelle oder Alles-was-ist.

Dann gibt es noch den Gegenspieler: Luzifer, Hüter der Dunkelheit. Ehemals der großartig scheinenste Engel überhaubt, der Lichtgewandte. Er hat sich aus unendlicher Liebe zu uns Menschen für den größten Liebes-Dienst entschieden. Für die Dunkelheit.

Wenn man das aber alles zusammen nimmt, geht es darum, dass diese Engelswesen, die uns dienen, die Polarität repräsentieren.

Unser Leben und all unsere Erfahrung spiegelt sich durch die Dualität der Polarität.

Aussen – Innen, Nacht – Tag, Oben – Unten, Falsch-Richtig, Kalt – Heiss,

LICHT – DUNKEL

LIEBE – Missgunst, Neid, Hass, Verurteilung, Krieg, Mord, ANGST

Ich glaube, dass Erzengel Luzifer so eine unglaubliche Liebe für uns Menschen hatte, dass er freiwillig den Weg des Dunklen übernommen hat, um uns Menschen durch die Polarität zu zeigen was Licht ist. Nur in dem wir erkennen, dass uns ein Wesen in Liebe die andere Seite gezeigt hat, konnten wir erkennen, wer wir im Licht sind. Und das ist Mitgefühl! Und das könnten wir nicht erkennen, wenn da in unserem Leben nicht die Dunkelheit aufgeploppt wäre.

Wenn wir das irgendwie erkennen können, wird es, glaube ich, leichter. Denn es gibt nichts von Aussen, dass uns angreift. Letztendlich sind es immer wir, die die Grenzen schaffen und urteilen. Wir sollten irgendwann verstehen, dass alles was wir im Aussen verurteilen, wir selbst geschaffen haben und repräsentieren.

Und nun müssen wir damit leben.

Aber ich gebe nicht auf. Denn ein Erkennen der eigenen Negativität gepaart mit der Umwandlung von Mitgefühl – verständissvolles Fühlen- ist ein Weg. Ein guter Weg!

Luzifer ist müde geworden. Er sehnt sich nach Hause. Er hat uns lange gedient.

Es ist Zeit, dass wir ihn nach Hause gehen lassen!

Ich umarme Euch mit meinem ganzen Herzen!

Eure Gabriela

P.S. Weiterführende Litaratur: Gregg Braden: Zwischen Himmel und Erde