Der Brief an meine Freundin am Meer.

…hier mein schriftliches Lebenszeichen meine liebe Freundin,

“Ja, die Zeiten sind gerade heftig. Mir drängt sich seit heute Nacht das Bild auf, als würde man am Morgen nach der Nacht, versehentlich seinen “Körperpullover” links herum anziehen. Es fühlt sich an, als wenn man alles Inneres nach Aussen trägt.
Verletzlich, empfindlich, roh und beinahe ungeschützt. Und das schmerzt ungeheuerlich. Aber ich denke es ist gerade eben die Zeitqualität.
Alles was wir im Verborgenen haben ( ob uns das bewusst ist oder nicht) alle Gefühle der Selbstauflösung kommen gerade noch mal hoch. Aber es geht, glaube ich, nicht mehr um Transformation, sondern um das Annehmen und gehen lassen. Wir haben so viel geschafft und nun kehren wir die letzten Reste aus unseren Mentalkörpern. Aber auch die Emotionalkörper und unser fester Freund bleibt nicht ohne ein ansehen.
Liebes, habt keine Angst. Auch wenn uns das alles gerade irre schafft, k.o. macht und uns traurig und müde werden lässt. Es hat keine Qualität der Transformation. Es geht ums Eckenputzen. Nicht mehr und nicht weniger. Die letzten Reste der schmerzvollen Anhaftungen die seit tausenden von Jahren unseren Mentalkörper belastet haben,  dürfen jetzt einfach in Gott versiegelt werden. Da muss nix dazu getan werden. Es geschieht auf der Seelenebene. Nur wir hier als Bodenpersonal bekommen natürlich die volle Breitseite mit. Aber das geht schnell vorbei. Das fühle ich so.

So… ohne mein Dazutun, habe ich jetzt an Dich geschrieben – eigentlich wollte ich Dir etwas ganz anderes schreiben. Aber ich fühle, dass das für Dich und und Deinen Lebensgefährten gerade notwenig war.”

In Liebe!

Deine Gabriela